Radfahrer auf dem Julierpass

Rennradtour im Engadin: Albula und Julierpass

Zwei Rennradfahrer fahren nach Bergün Richtung Albulapass
Foto J. Lerchenmüller

Zwei Klassiker mit dem Rennrad: Albula und Julierpass

Der schweizer Kanton Graubünden eignet sich mit seinen hohen Pässen und schönen Bergdörfern perfekt zum Rennradfahren. Ein Klassiker ist die atemberaubende Tour mit dem Rennrad über den Albula und Julierpass. Start- und Zielort ist Tiefencastel. Von dort aus geht es in leichter Steigung über Filisur nach Bergün, bis hinter dem kleinen Bergdorf der Anstieg auf den Albulapass folgt. Unterwegs kommt man am wunderschönen Palpuognasee (Lai da Palpuogna) vorbei. Je nach Jahreszeit und Lichteinfall schimmert der See von Tiefgrün bis Türkisblau. Karg und gewaltig scheint dann die letzte paar Höhenmeter auf den Albulapass, bevor es dann zunächst flach und dann in engen Kurven ins Engadin geht.

Unterwegs gibt es auf der Rennradtour über den Albula und Julierpass viele Einkehrmöglichkeiten. So bietet es sich kurz vor dem zweiten Anstieg auf den Julierpass an, noch mal in Silvaplana halt zu machen. Gut gestärkt mit italienischem Espresso und einem Stück Bündner Nusstorte kann es weitergehen. Aber auch auf dem Julierpass gibt es einen Kiosk, an dem man sich kürz stärken kann.

Nach dem Julierpass erfolgt eine wunderschön lange Abfahrt durch kleine Graubündner Bergdörfer zum Ausgangsort Tiefencastel.

Die Tour über den Albula und Julierpass fährt man am besten unter der Woche, während der Albulapass kaum frequentiert ist, ist der Julierpass doch eine wichtige Verkehrsader in der Ostschweiz und gerade am Wochenende eine gern gefahrene Route.

Inspiration für weitere Touren gibt es unter myswitzerland.com

Fotos © J. Lerchenmüller und S. Moser

Den GPX-Track gibt es auf komoot.de zum downloaden: https://www.komoot.de/tour/86447454

Tipp: Engadin Radmarathon 2020

Der Albulapass ist auch Teil des Engadin Radmarathon, der am 5. Juli 2020 bereits zum 15. Mal in Zernez startet. Bei der langen Strecke von 214 km fährt man bei einem Gesamtaufstieg von 3827 Höhenmetern über Ofenpass, Forcola di Livigno, Berninapass, Flüelapass und Albulapass.

Weitere infos unter https://rad-marathon.ch/

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